Vorträge und Workshops

Stresserleben und psychische Belastung im Tierrechtsaktivismus
Menschen, die sich mit Tierrechten auseinander setzen, sehen die Realität unverklärt. Sie wissen, was sich hinter den Mauern der Schlachthäuser abspielt, kennen das Leid der Wildtiere in Gefangenschaft und die Qualen der Tiere in Tierversuchslaboren. Bilder, Berichte und Videos über Tierausbeutung/-tötung oder auch direktes Miterleben von Gewalt gegenüber Tieren können uns motivieren – aber auch traumatisieren.
Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sich eine Aktivist*in damit beschäftigt, welchen psychischen Belastungen Tierrechtsaktivist*innen ausgesetzt sind – die Ergebnisse ihrer Studie stellt sie uns beim Aktiventag vor.

 

 

Gedicht-Lesung mit Neo C.

„Die Ohnmacht kann mich mal kreuzweise“ ist ein subversiver Gedichtband, der sich mit Herrschaftsstrukturen auseinandersetzt und Möglichkeiten zu deren Überwindung auslotet. Auch die zwangsläufige Frustration, die der Kampf gegen das bestehende Unrechtssystem mit sich bringt, wird lyrisch verarbeitet.

 


Stadttauben in Münster
Unsere Stadttauben sind Nachkommen entflogener oder ausgesetzter Haustauben und sehr anpassungsfähige und intelligente Tiere. Leider sehen das viele Menschen nicht so, weswegen Stadttauben vielen Gefahren ausgesetzt sind durch Vergrämungsmaßnahmen, Tötungsaktionen, Verschnürungen an den Füßen und mangelhaftes Futter. Die „Stadttauben Münster“ kümmern sich ehrenamtlich um verletzte und geschwächte Tauben, leisten Erste Hilfe, päppeln kranke Tiere und informieren darüber, wie jede*r von uns den Stadttauben helfen kann und was Städte und Kommunen für ein friedliches Zusammenleben zwischen Mensch und Taube tun können.

 

 

Konstruktive Gesprächsführung im Straßenaktivismus
Ein großes Tätigkeitsfeld innerhalb der Tierrechtsbewegung ist die Aufklärungsarbeit über Veröffentlichungen, wie z. B. Artikel, Bücher, Videos – aber auch im direkten Kontakt, z. B. bei Infoständen. Hier liegt der Fokus auf einem möglichst konstruktiven Austausch zwischen Aktivist*innen und Passant*innen. Wie dieser gelingen kann und wie man z. B. in kurzer Zeit sein Anliegen verständlich formuliert und auch mit unangenehmen Situationen positiv umgehen kann, damit beschäftigt sich dieser Workshop.

 

 

Gewinnung/Motivation von Aktiven –
Auf der Suche nach „Aktiven“ oder „Zusammen ist man weniger allein“
Keine Initiative, Aktion oder Projekt ist denkbar ohne motivierte Mitmacher*innen und Mitdenker*innen. Eine Gruppe und viele Hände machen vieles leichter, kreativer, effektiver.
Doch, wie und wo finde ich/finden wir motivierte Menschen, die nicht nur Ideen, Haltungen und Werte teilen, sondern auch noch Zeit und vielleicht Herz investieren wollen? Der Workshop soll einen ersten Einblick geben in die unterschiedlichen Formen moderner Ehrenamtsakquise in unterschiedlichen Kontexten und dabei auch einen Blick auf die Hintergründe und Hindernisse für Engagement unterschiedlicher Menschen werfen. Außerdem soll Zeit sein, die bisherigen Ansprachewege in der eigenen Initiative genauer unter die Lupe zu nehmen und im gemeinsamen Austausch Ideen zu sammeln, ob und wie sie neu gedacht und/oder angepasst werden könnten.

 

 

Total Liberation – Eine Einführung
Im ersten Diskurs der Vortragsreihe „Total Liberation I – Eine Einführung“ geben uns li(e)beration einen Überblick, welche Befreiungskämpfe aus ihrer Sicht alle miteinander verknüpft sind oder sein müss(t)en, um den Zustand einer für alle umfassenden Befreiung zu erreichen. Single-issue-Themen sind enorm wichtig, um Tiefe, Wissen und Know-how zu erhalten und im Rahmen von Skillsharing auch weiterzugeben. Diese zu verknüpfen ebenso. Im Rahmen des Aktiventages setzen li(e)beration einen besonderen Schwerpunkt beim Thema Tierbefreiungsbewegung.

 


Musik von Neo C.
folgt...